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An
der malerischen Vorbergzone des
Schwarzwaldes zwischen Baden-Baden
und Offenburg
liegt der vor über 700 Jahren gegründete Aspichhof
mit einem herrlichen Blick auf das Rheintal und die Vogesen.
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Die
betrieblichen Flächen liegen
weitestgehend arrondiert um den Betrieb (140 m ü.
NN (100 -
250 m), 9,8 Grad
Jahresdurchschnittstemp., 820 mm Jahresniederschlag).
Bei den
Bodenarten mit einer
durchschnittlichen Bodengüte von
50 – 70 Bodenpunkten handelt es
sich teilweise um Lößlehm
mit bis zu einer Mächtigkeit
von zwei Metern, jedoch vorwiegend um
Urgesteinsverwitterungen und Buntsandstein. |
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Historie des Aspichhofes
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Eine besondere
Novität ist der Antrieb der historischen Hofuhr über ein mechanisches
Getriebe der alten Standuhr im Gutshaus.
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Heute
leben auf dem Aspichhof ca. 14
Heimbewohner. Vom jüngeren psychisch Kranken bis zu
solchen, die auf dem Hof
ihren Lebensabend
verbringen. Außerdem ist der Aspichhof
als Integrationsbetrieb
anerkannt.
In dieser Aufgabenstellung
werden in Abstimmung
mit dem
Integrationsamt Menschen aufgenommen,
die aufgrund geistiger oder körperlicher Schwächen auf dem
Arbeitsmarkt schwer unterkommen.
Darüber hinaus ist
der Aspichhof anerkannter
Ausbildungsbetrieb für
Bäcker, Metzger, Gärtner und
Landwirte.
Das visionäre Ziel
von Herrn Dr. Glaser,
Vorstandsvorsitzender der ZG Raiffeisen eG Karlsruhe, ist
es, die
ursprünglichen landwirtschaftlichen und
handwerklichen Fähigkeiten der
badischen Landwirtschaft auf dem
Aspichhof auf- und weiterleben
zu lassen.
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Dazu passt in hervorragender Weise die
Initiative `Grünes
Klassenzimmer`.
Schulklassen
werden hier an die
oftmals in
Vergessenheit geratenen
Grundlagen einer vielseitigen
Landwirtschaft herangeführt und die
Zusammenhänge vom Feld oder Stall
bis zur Ladentheke
anschaulich vermittelt.
Neben der Eigenversorgung ist hierfür
eine eigene
Schaumolkerei und ein Schulgarten eingerichtet.
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Der alte Getreidespeicher wurde liebevoll
hergerichtet.
Geschlossene Gruppen
können hier am Mittwoch oder Freitag in Verbindung mit einer Hofführung Produkte vom Hof
genießen. |
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Einer
der zentralen Bestandteile des Betriebes ist der Hofladen. Die
Zielsetzung ist es von der Ursprungserzeugung bis zur Theke fast
ausschließlich Produkte aus eigener Erzeugung zu verkaufen.
Das
ansprechende Sortiment umfasst Fleisch- und Wurstwaren, Backwaren,
Molkereiprodukte, Apfelsaft, Wein sowie Edelbrände aus eigener
Brennerei und sonstige in landestypischer Manier hergestellte
Leckereien. |

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Im Mittelpunkt aller Anstrengungen steht dabei die
moderne Bewirtschaftungsphilosophie
– Aspichhof:
Vielseitige landwirtschaftliche Produktion mit angeschlossener
Verarbeitung
und Vermarktung und Beschäftigung der Hausbewohner und
Integrationskräfte.
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Die wichtigsten Betriebszweige
des Aspichhofes:
Weinbau
Angebaut sind die Rebsorten Riesling, Weiß- und Spätburgunder,
Cabernet Dorsa, Müller Thurgau,Sauvignon Blanc und Grauburgunder.
Der
Anbau erfolgt in eigener
Regie. Die weitere
Verarbeitung und der Ausbau der Weine
erfolgt als Genossenschaftsmitglied über die Affentaler
Winzergenossenschaft.
Obstbau
Erwerbs- und
Streuobst wie Tafeläpfel,
Birnen, Kirschen,
Mirabellen, Zwetschgen und Himbeeren. |
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Ackerland
Überwiegend Maisanbau,
darunter Saatmaisvermehrung und Aufbereitung
mittels der modernen
Saatmaisaufbereitungsanlage der ZG Raiffeisen in Heitersheim sowie Silomais
und Körnermais.
Grünland
Auf dem Dauergrünland mit teilweise sehr ausgeprägten Hanglagen werden jährlich zwei
bis drei Schnitte
als Silage oder Heu eingebracht. |
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Rinderhaltung
Für die Milcherzeugung wird eine Kuhherde der Rasse Fleckvieh
gehalten. Die Milch wird vollständig direkt vermarktet.
Das
Fleisch aus der Mutterkuhherde (Limousin) wird ebenfalls direkt
vermarktet.
Schweinehaltung
Auf Stroh werden
Schweine der Rasse "Deutsches Landschwein" und im Freien Schwäbisch-Hällische Schweine
gehalten und über den
Hofladen vermarktet.
Geflügelhaltung
Derzeit bestehen
eine Bodenhaltung mit
Legehennen. Außerdem Gänse in Weidehaltung für
Weihnachten. |
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Tipp:
Erleben Sie den Aspichhof LIVE - Besuchen Sie unser
alljährliches Hoffest am letzten Sonntag im
August. |
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Ein
Ausblick zur weiteren Entwicklung
Das
Ziel des Aspichhof Teams ist es, die mit viel Ideenreichtum und
Engagement eingeschlagene
Bewirtschaftungsform sozial
nachhaltig und ökonomisch sinnvoll immer weiter zu entwickeln.
Herr
Dr. Glaser: „Das Ziel unseres Betriebes ist nicht Flächenwachstum,
sondern einen höheren Anteil an der Wertschöpfung bei hohem
gesellschaftlichen Engagement“ |

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